Was macht man als Mentor:in?
Ehrenamtliche Mentor:innen oder Paten bzw. Patinnen engagieren sich freiwillig in einer (meist) 1:1 Beziehung mit einem Mentee (Englisch, benutzbar mit das, die oder der Mentee). Es gibt verschiedenen Mentoringformate, die gängigsten sind Freizeitmentoring, Lese- bzw. Lernpatenschaften, Patenschaften am Übergang Schule-Beruf und Mentoring für Geflüchtete oder Familien. In sogenannten Tandems verbringen Mentor:innen und Mentees miteinander Zeit, die gemeinsam gestaltet wird. In den meisten Fällen ist diese Patenschaft langfristig angelegt, man trifft sich regelmäßig (meist wöchentlich). Es ist ein sehr persönliches Ehrenamt, das von einem Lernen auf beiden Seiten gekennzeichnet ist. Voraussetzung für eine gelungene Patenschaft ist Neugier, Offenheit, Respekt und Empathie. Soziales Mentoring ist ein weltweit sehr verbreitetes Ehrenamt, das gut erforscht und dessen positive Auswirkung auf Inklusion, Zusammenhalt, den Abbau von Vorurteilen, Chancengleichheit, auf Eindämmung von Einsamkeit, Stärkung der Selbstwirksamkeit u.v.m. vielfach belegt ist. Mentees und Mentor:innen sind Menschen mit den verschiedensten sozialen, bildungs-biographischen, sprachlichen, religiösen, finanziellen oder kulturellen Hintergründen. Soziales Mentoring wirkt! Werden doch auch Sie Mentor:in!?

Um herauszufinden, ob dieses Ehrenamt für Sie geeignet ist, können Sie sich folgende Fragen stellen:
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Bin ich neugierig auf einen neuen Menschen und habe Spaß daran, mit diesem Menschen Zeit zu verbringen?
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Bin ich bereit, mich auf die individuellen Bedürfnisse und die Interessen eines anderen Menschen einzulassen?
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Habe ich regelmäßig und zuverlässig Kapazität für Treffen mit meinem Mentee?
Film: „Ehrenamt Mentoring – Gemeinsam Zukunft gestalten“
Wo kann ich mich engagieren?
Wenn Sie Interesse an diesem wunderbaren Engagement haben, finden Sie folgende Anlaufstellen:
Mitgliederliste
Auf unserer Webseite finden Sie eine Übersicht über die Mitglieder des Mentor.Ring.
Wegweiser Hamburg
In unserem als Download verfügbaren Wegweiser stellen wir Ihnen die Hamburger Mentoringprogramme vor.
Bundesverband soziales Mentoring
Wenn Sie bundesweit suchen, dann finden Sie weitere Informationen auf der Website des Bundesverbandes soziales Mentoring.
So gehen Sie vor
Wenn Sie ein Programm gefunden haben, das Ihnen zusagt, dann melden Sie sich am besten dort direkt per Mail oder per Telefon. Die Programme sind immer auf der Suche nach neuen Mentor:innen und werden sich sehr über Ihr Interesse freuen. In den meisten Fällen gibt es dann ein erstes Kennenlerngespräch, in dem Sie auch all Ihre Fragen stellen können. Vermutlich müssen Sie ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorzeigen, oft ist auch die Teilnahme an einem Einführungsworkshop und das Bestätigen von z.B. Kinderschutzvereinbarungen oder einem Verhaltenskodex vorgegeben. Damit wird sichergestellt, dass Sie Ihre Rolle gut kennen, für die Verletzbarkeit der Mentees sensibilisiert werden und alle nötigen Informationen für das Ehrenamt als Mentor:in bekommen. In einem von den Mentoringprogrammen moderierten Matchingverfahren finden Mentee und Mentor:in dann zueinander und in den meisten Fällen werden die Patenschaften begleitet. Es stehen Ihnen Ansprechpartner:innen zur Verfügung und es gibt die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung.
Spenden
Wenn Sie sich nicht selbst engagieren mögen, aber gerne einen Beitrag leisten wollen, dann können Sie das über eine Spende an den Mentor.Ring oder an eines der Programme (siehe Informationen auf den jeweiligen Websites) tun.
Unsere Kontodaten:
Empfänger: Mentor.Ring Hamburg e.V.
Bank: Hamburger Sparkasse
IBAN: DE32 2005 0550 1282 1554 47
BIC: HASPDEHHXXX
Werbung machen
Je mehr Menschen sich im Mentoring engagieren, desto größer ist unser aller Beitrag zu einer gesunden Zivilgesellschaft. Daher teilen Sie den Film und diese Website gerne mit Familie, Freund:innen und Kolleg:innen!
Option 2:
Verbreiten Sie das Video über Ihre eigenen Kanäle!
Wir freuen uns, wenn Sie unser Video auf Ihrer Webseite einbinden oder über soziale Medien teilen. Im nachfolgenden Download finden Sie das Video in HD-Auflösung und ein paar Hinweise zur korrekten Nutzung.
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