Hamburger Mentoringtag - Historie

2018 ist für uns ein besonderes Jahr: Der Hamburger Mentoringtag findet zum 10. Mal statt! Das ist ein Anlass, einmal zurück zu blicken:

Anmerkung: Für alle Mentoringtage gilt, dass neben der Informationsvermittlung der individuelle Austausch, das gegenseitige (Praxis-)Lernen einen festen Raum einnimmt. Das heißt, nicht nur die Vorträge und Podien, sondern besonders die sechs Workshops unter qualifizierter Leitung und weitere angeleitete Austauschrunden bestimmen den jeweiligen Ablauf.

Der 1. Hamburger Mentoringtag entstand 2009 durch das Engagement von drei Initiativen, dem Arbeitskreis Mentoring (s.u.), dem Fachkreis Schule des AKTIVOLI-Netzwerkes und der regionalen Servicestelle Hamburg der „Aktion zusammen wachsen“. In drei Veranstaltungen wurden Fragen der Vernetzung, der Kooperation und der Qualitätsentwicklung erörtert.

Die Gründungs­mitglieder des "Arbeitskreises Mentoring" waren Ehlerding Stiftung, BürgerStiftung (Projekt "Güven"), Arbeiterwohlfahrt Hamburg (Projekt "Starthilfe"), Behörde für Schule und Berufsbildung, Kinderschutzbund, Regionale Servicestelle Hamburg der "Aktion zusammen-wachsen", Freiwilligenbörse Hamburg, BigBrothersBigSisters Hamburg

2. Hamburger Mentoringtag 2010 (ab hier in der Körber-Stiftung)
„Erfolgreich Brücken bauen zwischen Kulturen, Generationen und Nachbarschaften”

Im Rahmen des 2. Hamburger Mentoringtags diskutierten der Hamburger Sozialsenator Dietrich Wersich, Marion Wartumjan vom Arbeitskreis Mentor.Ring, Budnikowsky-Geschäftsführer Cord Wöhlke und Dr. Hacı Halil Uslucan, Leiter des Zentrums für Türkeistudien in Essen, über die Rolle von Mentoring beim Brückenbauen zwischen Kulturen und Generationen.
Es moderierte Ingo Zamperoni vom Nachtmagazin der ARD.

3. Hamburger Mentoringtag 2011
„Mentoring – im Tandem zur Integration“

Mit u.a. Frau Dr. Henke, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  und einem Grußwort von Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung.
Nach sechs Workshops diskutierten abends auf dem Podium Herr Keskin (Unternehmer ohne Grenzen), Dr. Knigge (Universität Hamburg), Frau Lonergan (Mentorin im Projekt BigBrothersBigSisters), Frau Sengül-Loof (Lehrerin Gymnasium Hamm)  zum Thema „Schlau sein reicht nicht!“

4. Hamburger Mentoringtag 2012
„Kinder und Jugendliche stärken – der Mentor.Ring stellt sich vor“

Vortrag, Präsentation der vielfältigen Formen des Mentorings in Workshops und Podiumsdiskussion zum Thema „Silver Ager –die Beweger im Ehrenamt“ mit Dr. Henning von Vieregge, Prof. Dr. Dieter Frey, Dr. Christian Krupp und aktive Mentor/innen
Moderation: Julia-Niharika Sen, Journalistin und Fernsehmoderatorin

5. Hamburger Mentoringtag 2013
„Zu zweit lernt sich’s leichter – individualisiertes und informelles Lernen im Mentoring“

Impulsreferat „Individualisiertes und informelles Lernen – Forschungsergebnisse, Modelle, Entwicklungen!“ von Peter Daschner, Landesschulrat a.D.
Podiumsdiskussion "Schule des Lebens: Was macht unsere Kinder erst zu starken Persönlichkeiten, wo lernen sie soziales Verhalten, Werte, Verantwortung?" Über informelles Lernen und die Rolle von Elternhaus, Schule, Gleichaltrigen und Mentoren sprechen Schulsenator Ties Rabe, der Erziehungswissenschaftler Günther Opp, die Mentorin Antje Schmidt-Kloth und die Lehrerin Gloria Boateng.

6. HAMBURGER MENTORINGTAG 2014
„Mit Mentoring Aufstiegshürden überwinden?“

Schwerpunkt 1: "Mentoring als betriebliche Personalentwicklung – Was können Wirtschaft und gemeinnützige Organisationen voneinander lernen?" mit Gabriele Hoffmeister-Schönfelder, Geschäftsführerin von kontor5 – Personalentwicklung mit Mentoring und 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Mentoring,
Dieter Schütt, Zentralbereichsleiter Personal & Administration, HELM AG, und Dr. Dorothea Ritter, Geschäftsführung & Leitung, Expertinnen-Beratungsnetz/Mentoring, Universität Hamburg

Schwerpunkt 2: Zum Thema "Mit Mentoring die Hürden beim Bildungsaufstieg überwinden?"  diskutieren: Johanna von Hammerstein, Vorstand BürgerStiftung Hamburg, Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung, Prof. Dr. C. Angelika Wagner, Gründerin und Leiterin des Expertinnen-Beratungsnetz / Mentoring der Universität Hamburg

7. Hamburger Mentoringtag 2015
„Auf die Beziehung kommt es an“

Der Vortrag von Prof. Dr. Gerhard J. Suess über die psycho­logischen Voraussetzungen und Zusammenhänge von Beziehung und Lernen "Stimmt die Chemie?" gab wertvolle Impulse für die folgende Podiumsrunde zum Thema: "Freiwilliges Mentoring, staatliche Jugendhilfe und Politik – eine problematische Beziehung?" mit Dr. Dirk Bange, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Sabine Brahms, AKTIVOLI-Landesnetzwerk, Jörg Fischlin, Mentor.Ring Hamburg e. V. und Wolfgang Rose, MdBü (SPD).

8. Hamburger Mentoringtag 2016
„Im Tandem nach Perlen tauchen.“

Die Informationen des Vortrages "Wie Mentoring Menschen stärkt – und wann und warum?" Einsichten aus Forschung und Praxis über Lernprozesse und Gelingens­bedingungen von Tandems von Bernd Schüler, freier Journalist und Autor, biffy Berlin e.V., wurden gespiegelt in Interviews mit Geflüchteten, die Erfahrungen als Mentor/in und als Mentee vorstellen können Es folgten Workshops und angeleitete Vernetzungsgespräche im Plenum.

9. Hamburger Mentoringtag 2017
„Grenzerfahrungen – im Tandem voneinander lernen“

Nach einem Grußwort von Frau Dr. Melanie Leonhard, Senatorin und Präses der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration,  beschrieb Frau Susanne Huth, INBAS Sozialforschung GmbH, die "Chancen und Grenzen des ehrenamtlichen Engagements in Patenschaften". In den Workshops ging es dann z.B. um den Umgang mit den eigenen Grenzen, um Patenschaftsmodelle und interkulturelle Pädagogik.