Was läuft eigentlich beim Projekt „Landungsbrücken für Geflüchtete“?

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde das Projekt „Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“ von der BürgerStiftung Hamburg in Kooperation mit dem Mentor.Ring Hamburg aus der Taufe gehoben.  Ziel ist es, zu guten Rahmenbedingungen für das Engagement der Paten und Patenprojekte für Geflüchtete beizutragen und so das Ankommen zu unterstützen. Zeit für eine Bilanz – was ist inzwischen eigentlich passiert?

Etwas mehr als 50 Patenprojekte und Initiativen konnten über die neue Qualifizierungsplattform vernetzt werden. Ein großer Teil der KoordinatorInnen von Patenprojekten mit Geflüchteten bringt sich aktiv im Netzwerk ein, tauscht sich über Praxisfragen aus und nimmt an Workshops, Fortbildungen oder der Ag Landungsbrücken (eine neu im Mentor.Ring Hamburg 2016 gegründeten Arbeitsgruppe) teil. Die Bandbreite der Themen ist dabei vielfältig: Wie kann ich ein Patenprojekt aufbauen und weiterentwickeln? Wie kann ich Paten durch kollegiale Beratung stärken? Wie gehe ich als Pate mit Traumatisierung um? Über 30 Workshops und Fortbildungen mit 600 Teilnehmern und rund 30 Einzelberatungen von KoordinatorInnen fanden dazu statt (Stand: März 2017).

Besonders großen Zulauf bewirkten die Starterworkshops zur Methodik von Patenschaften, das Austauschtreffen mit 100 Teilnehmern im April 2016 im Gemeindehaus St. Michaelis sowie der Mentoringtag, den der Mentor.Ring Hamburg e.V als Veranstalter diesmal  in Kooperation mit den „Landungsbrücken für Geflüchtete“ umsetzte. Zudem konnte durch die Kooperation der Wegweiser Hamburger Mentor- und Patenprojekte um die Rubrik Patenschaften mit Geflüchteten ergänzt und neu aufgelegt werden.

Rund 90.000 Euro Projektförderung wurden zudem über „Landungsbrücken für Geflüchtete“  an rund ein Dutzend Patenprojekte mit Geflüchteten vergeben –  finanziert  durch das Programm „Menschen stärken Menschen“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie ein Bündnis Hamburger Stiftungen.  Dies ermöglichte den zum größten Teil bislang rein ehrenamtlich arbeiteten Vereinen und Initiativen beispielsweise Honorarstellen einzurichten, Aufwandsentschädigung  für Paten anzubieten oder Büro- oder Mietkosten zu begleichen.

Die Rückmeldungen aus  der Evaluation ermutigen zum „Weiter so“: „Landungsbrücken ist für uns ein Glücksfall, weil wir von den Erfahrungen anderer Organisationen profitieren. Durch Landungsbrücken erhalten wir Zugang zu Konzepten, Praxiserfahrungen und Kontakten. Zudem immer wieder auch zwischendurch telefonisch ansprechbar für Fragen.“, wird ein Koordinator im Evaluationsbericht zitiert. „Zielführende, gut angeleitete Workshops mit kollegialer Beratung und Austausch werden in der Rückschau als wertvollstes Format identifiziert“, heißt es im Evaluationsbericht.
Aber es werden auch weitere Unterstützungsbedarfe sichtbar:  Neben dem Wunsch nach flexiblen, bedarfsorientierten Fortbildungen und weiteren Austauschformaten zur Entlastung des eigenen „Tuns“, werden u.a. auch eine digitale Wissensplattform und eine stärkere öffentliche Sichtbarmachung von Patenschaften gewünscht, um weiterhin neue Ehrenamtliche für die Aufgabe zu gewinnen. Es gibt noch viel zu tun.

Alle nächsten Veranstaltungen und Termine finden sich unter www.landungsbruecken-fuer-gefluechtete.de

Ein Beitrag von: Lena Blum, Landungsbrücken für Geflüchtete, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(März 2017)

Angela Merkel dankt den mitKids Aktivpatenschaften

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Schirmherrin von startsocial, hat am 15. Juni 2016 im Bundeskanzleramt 25 herausragende Initiativen für ihr soziales Engagement geehrt.

„Mein allererster Dank geht an die Initiative 'mitKids Aktivpatenschaften'. Sie ist ein schönes Beispiel dafür, was Patenschaften bewirken können. Wer sich auf die einzelnen Lebensgeschichten einlässt, der kann nur immer wieder begeistert von Projekten wie diesen sein – schon allein, weil darin so viel menschliche Wärme und Aufgeschlossenheit mitschwingen," so Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.

Die 25 besten Projekte des startsocial-Wettbewerbs wurden ins Bundeskanzleramt eingeladen, und die mitKids waren dabei. Der Moderator Johannes Büchs stellte die mitKids vor der Preisverleihung gesondert vor und führte ein ausführliches Interview mit dem mitKids-Team und dem Bremerhavener Tandem Rahel Block und der fünfjährigen Tijana. Als jüngster Gast der Feier war Tijana der heimliche Star! Sie malte der Kanzlerin sogar ein Bild und überreichte es ihr persönlich.

Angela Merkel startsocial

Foto (v.l.n.r.): Bettina Jantzen (Projektleitung), Angela Merkel (Bundeskanzlerin Deutschland), Tijana (Patenkind), Ulrike Geithe (Projektkoordinatorin Bremerhaven), Quelle: Ehlerding Stiftung

 

Projekt Schulmentoren baut Zusammenarbeit mit dem Mentor.Ring Hamburg e.V. aus

Am 11. Februar 2016 begrüßten Eric Vaccaro (BSB) und Dr. Alexei Medvedev (KWB) neben zahlreichen Vertretern/-innen von Hamburger Ehrenamtsorganisationen auch den neuen Vorstand des Mentor.Ring Hamburg e. V., Lars Rieck (Generation Zukunft – Hauptkirche Sankt Michaelis), und den BSB-Referenten für Wettbewerbe, Stiftungen und bürgerschaftliches Engagement, Thomas Bressau um in einer Expertenrunde den Status Quo sowie die weitere Entwicklung der Schulmentoren zu besprechen.

Im Mittelpunkt des Treffens stand dabei die langfristige Sicherung der Qualität im Bereich der Qualifizierung für ehrenamtlich engagierte Hamburger/-innen. Zu welchen Ergebnissen sie bei diesem Treffen kamen, lesen Sie bitte hier.

Die Ausbildungsbrücke stellt sich vor

Erwachsene (18+) begleiten, ermutigen und stärken Schülerinnen und Schüler, coachen beim Finden von Praktika, Berufswunsch, Ausbildungsplatz oder bieten Nachhilfe an, von der 8. Klasse bis in die erste Anstellung nach der Ausbildung.

Der Imagefilm der Ausbildungsbrücke vermittelt einen ersten Eindruck des Engagements:

Film aus Sicht der MENTOR-Lesekinder

Freiwillige von MENTOR - Die Leselernhelfer HAMBURG e.V. wollten wissen, wie eigentlich die Kinder die gemeinsame Lesezeit mit ihren LesementorInnen wahrnehmen.

Als Tonmeister, Reporterinnen und Kameraleute haben die Kinder Fragen gestellt und andere Kinder zum Gespräch gebeten. Das Ergebnis ist ein ganz eigener Film aus Sicht der MENTOR-Lesekinder.

Sehen Sie selbst…

Schulkinder lernen Lesen lieben from Sandra Weis on Vimeo.

Weitere Infos unter: www.mentor-hamburg.de